Der Waldhof Schulte Spechtel

Am Rande der hohen Mark gelegen, wurde der Name Schulte Spechtel erstmals 1495 als Schulte to Specksels erwähnt. Der Hof liegt in der Herrlichkeit Lembeck zwischen dem Schloß Lembeck und der Neuen Stadt Wulfen, eingebettet zwischen Wiesen und Wäldern.

Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich die Geschichte des Hofes mehrmals. So war der Hof eigengehörig zum Schloß Lembeck und wurde durch die Aufhebung der Leibeigenschaft durch Napoleon, freigekauft. Auch wirtschaftlich vollzog sich eine Veränderung, von der Schafzucht und dem Flachsanbau für Leinen (Wulfener Wolle) und Leinen waren berühmt zur heutigen Landwirtschaft.

Heute stellt der Hof eine moderne und nachhaltige Landwirtschaft dar, die vornehmlich auf drei Säulen gegründet ist:

– der Anbau von Qualitätsspargel und Erdbeeren (teilweise im geschütztem Anbau)
– eine moderne und optimierte Putenmast unter Tierwohlaspekten
– eine effiziente und moderne Energiegewinnung mit Hilfe einer Biogas- und Photovoltaikanlage

Auf unserem Hof leben und arbeiten 4 Generationen. Es sind die Urgroßmutter Wilhelmine, die Grossmutter Gisela sowie das Bewirtschafterehepaar Landwirtschaftsmeister Christoph Brüggemann und Dipl. Ing. agr. Marie-Theres Schulte Spechtel mit ihren Kindern Markus und Maria.

 

Der Waldhof Schulte Spechtel ist an der Kippheide 30 zu finden und teilt sich auf in die Betriebszweige der Putenaufzucht- und Mast, einer Biogasanlage, dem Ackerbau und dem Sonderkulturanbau. Außerdem werden westfälische Reitpferde gezüchtet, selbst ausgebildet und verkauft.

In der Saison im Sommer kann man Erdbeeren, Spargel, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren und Kirschen in unserem Hofladen und in den Hütten in Schermbeck, Deuten und Holsterhausen erwerben (auf den Fotos sind der Hofladen, die Hütte in Schermbeck mit der roten Erdbeere und die Hütte in Holsterhausen zu sehen). Dazu bekommt man frische Kartoffeln, Eier, Sauce Hollandaise und einige Liköre und Schnäpse aus den eigenen Früchten. Wir haben jeden Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Außerdem kann man auf dem Feld in Holsterhausen nicht nur Erdbeeren selbst pflücken, sondern auch Tulpen, Gladiolen, Lilien, Sonnenblumen und Narzissen.